Wichtige Marken der Automobilindustrie

In den letzten Jahren ist dauerhaft Bewegung auf dem automobilen Weltmarkt, ganz besonders in Europa. Aktuell greift Fiat nach Opel, einem ursprünglichen Familienunternehmen. Allerdings gab die Familie Opel bereits 1928 die Zügel über ihr Unternehmen aus der Hand und an die General Motors Corporation weiter und wurde in der Folgezeit bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs die größte deutsche Automarke.

Fiat hungert nach Opel

Wie Opel war auch Fiat von Anbeginn an ein Familienunternehmen und wurde als Fabbrica Italiana Automobili Tornio gegründet. Auf dem Weg zur Spitze der italienischen Automobilindustrie schluckte Fiat einige Konkurrenten und etablierte sich in Deutschland durch den Kauf der NSU im Jahre 1929. Noch bis vor wenigen Jahren blieben Nachfahren der Familie Agnelli, des Firmengründers, bestimmend in Führungspositionen. Es ist noch nicht allzu lange her, dass familienunabhängige Manager die Lenkräder bei Fiat in die Hand nahmen. Fiat ist seit den Aufkäufen von Lancia und Alfa Romeo sowohl administrativ wie auch technisch eng mit diesen Unternehmen verbunden, wenn auch diese beiden sich um eine gewisse Eigenständigkeit in der Modellpolitik bemühen. Fiat ist daran interessiert, sich nun in einem nächsten Schritt Opel einzuverleiben.

Andere Unternehmen haben es aus eigener Kraft ebenfalls weit gebracht. Ein Paradebeispiel dafür ist die Automarke Infiniti, die sich mit der Modellpolitik und Qualität der Fahrzeuge konsequent auf die recht hohen Anforderungen auf dem europäische Markt konzentriert. Nachdem man in der Zwischenzeit ein sicheres Standbein auf dem wichtigen Automarkt EU positionieren konnte und sich ganz besonders im Bereich der komfortablen Limousine einen Namen machen konnte, möchte man nun am Mark präsent sein und den Kunden animieren, ein Luxusauto kaufen zu wollen. Dies macht gerade vor dem Hintergrund Sinn, dass Infiniti im Bereich Luxusauto besonders gut aufgestellt ist, spannende Zeiten liegen vor dem Unternehmen.

Die Nische bringt Profit

Infiniti wurde seinerzeit in den USA als Tochter des Autobauers Nissan gegründet und ist heute mit seinen Modellen vorrangig in Russland, der Schweiz und China vertreten, wobei sich die Firmenzentrale in der Zwischenzeit ebenfalls in der Schweiz befindet. Von Beginn an hat man sich bei Infiniti bemüht, sich konsequent weiter zu entwickeln und als Grundlage allen Handelns den Fokus ganz extrem auf die Produktion von Qualität, gepaart mit Luxus gelegt. Deswegen hat man bei Infiniti auch keine Berührungsängste mit dem europäischen Automarkt, der als der anspruchsvollste Automarkt der Welt mit den kritischsten Fahrern gilt. Die Infiniti-Zentren sind inzwischen bekannt für ihre beeindruckende Architektur sowie der einladenden Atmosphäre mit einmaligen Service. Die Zufriedenheit der Kunden hat dafür gesorgt, dass auch in den vergangenen Jahren einige neue Zentren entstanden sind und in diesem Jahr weitere folgen werden. Innerhalb der nächsten zwei Jahre möchte Infiniti europaweit den Markt mit seinen Zentren abdecken.

Die Mutter Nissan war in den letzten Jahren deutlich weniger erfolgreich. So schlitterte man in den neunziger Jahren durch falsche Finanzierungsmodelle in eine Krise, die beinahe das Aus des Unternehmens bedeutet hätte. 1992 fuhr man zum letzten Mal für lange Zeit einen Gewinn ein, in den Folgejahren wuchsen die Verluste auf immer neue Rekordhöhen, sodass man gezwungen war, sich nach Partnern umzuschauen, wollte man nicht ganz vom Markt verschwinden.

Comments are closed.