Ragdoll – Lumpenpuppe – beachtenswerte Katzenrasse

Lumpenpuppe – so heißt doch keine Katzenrasse! Richtig, sie nennt sich ja auch Ragdoll und in Englisch klingt die Rassebezeichnung der anhänglichen und wunderschönen Katzenrasse gleich viel besser –obwohl es sich lediglich um eine wörtliche Übersetzung handelt. Die Ragdoll Katze entstand aus einer Kreuzung zwischen einem Kater, der so ähnlich wie eine Birma Katze aussah und der aus einem Wurf stammte, dessen Mutter ebenfalls lediglich Ähnlichkeit mit einer Angorakatze hatte. Diesen Kater kreuzte dessen Besitzerin mit einer Katze, die – um der Linie treu zu bleiben – keiner bestimmten Rasse angehörte und heraus kam die Ragdoll Katze. Mittlerweile ist sie als Rasse anerkannt.

Die Ragdoll Katze hat halblanges Fell. Ihr Körperbau ist kräftig und muskulös, wobei die hinteren Beine etwas länger sind, als die vorderen, wodurch die typische Körperhaltung entsteht. Die Ohren der Ragdoll stellen eine Besonderheit dar, denn sie sollen weit auseinander stehen und eine runde Spitze haben. Der Kopf soll breit, keilförmig zulaufend und zwischen den Ohren flach sein. Um den Rassestandards zu genügen, sollen Ragdoll Katzen ein halblanges Fell haben, das sich weich anfühlt und am Körper anliegt. Ihr Schwanz ist dicht behaart und erscheint buschig.

Katzenrassen, wie Ragdoll, Maine Coon oder Sibirische Katze, zählen zu den Halblanghaar-Katzenrassen. Sie müssen demzufolge viel und gründlich gepflegt werden. Das Bürsten und Kämmen von Katzen mit langen oder halblangen Haaren sollte deshalb zum täglichen Ritual werden. Die meisten Katzen lieben es, mit einer weichen Bürste gekämmt zu werden, denn dadurch wird das Ablecken durch die Mutter imitiert. Diese Verbindung stellen auch ältere Katzen her.

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