Was gehört in einen Businessplan?

Wer seine eigene Firma gründen möchte und sich deswegen beraten lässt, bekommt unweigerlich zu hören, er brauche einen Businessplan. Was genau soll man sich darunter vorstellen? Wozu braucht man diesen Plan, und was schreibt man hinein? Zuallererst muss man wissen: Diesen Businessplan braucht man, wenn man einen Gründungszuschuss beantragen möchte. Wer also auf finanzielle Fördermittel hofft, kommt um das Erstellen nicht herum. Weil aber nicht jeder gut darin ist, seitenlange, detaillierte Pläne auszufertigen und niederzuschreiben, was genau er sich vorstellt und wie er das umzusetzen gedenkt, drücken sich viele angehende Unternehmer um den Businessplan so lange wie möglich herum.

Das ist falsch, denn je eher man diesen Teil hinter sich hat, umso eher kann man durchstarten und sich dabei auch über die Geldmittel freuen, die einem die komplizierte Phase des Anfangs und Aufbaus erleichtern. Sich lange in die Formsachen einzuarbeiten ist nicht nötig, denn normalerweise erstellt man einen solchen Plan einmal und dann nie wieder. Man darf sich also gern von einer Software oder einer anderen Vorlage helfen lassen, damit die Form schon mal stimmig ist und der Prüfer nicht an ihr hängen bleibt, sondern sich gleich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren kann. Darin müssen die persönliche Eignung des Gründers beschrieben werden und das Konzept, auf dem sein junges Unternehmen dann beruhen soll. Was wird von wem ab wann auf welchem Markt wem wie angeboten, und warum wird das bis wann wie großen Erfolg haben? Diese Punkte sind im Businessplan ausführlich zu behandeln und teilweise auch mit Belegen zu verifizieren.

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