Werte sichern und schützen
Einen Tresor hat nicht jeder und braucht auch nicht jeder. Wer aber zu Hause oder in seiner Firma Werte lagert, der sollte sie nicht nur gegen Feuer, Wasser und Gewalt schützen, sondern er ist in vielen Fällen sogar dazu ausdrücklich verpflichtet. Wer sein Eigentum nicht ausreichend gegen Diebstahl und zerstörerische äußere Einwirkungen sichert, der kann beispielsweise nicht die Leistungen seiner dementsprechenden Versicherung in Anspruch nehmen, wenn denn tatsächlich auch einmal etwas passieren sollte. Je nachdem, was man schützen möchte, gibt es verschiedene Sicherheitsstufen eines Tresors, die sich nach Standards und Festlegungen richten, die es seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts schon gibt.
Isolier- und Kunststoffe, Beton und spezielle Mechanismen, die es Einbrechern besonders schwer machen, gehören zu den gängigsten Methoden, mit denen die Hersteller von guten Tresoren arbeiten. Dabei werden die traditionellen Einbruchswerkzeuge wie Trennscheiben, Brechstangen oder Schneidbrenner ebenso berücksichtigt wie moderne Werkzeuge der Langfinger, beispielsweise Mikrophone oder elektronische Hilfsmittel zum Knacken der Panzerschränke. Deposit-Tresore, die man zum Beispiel von Banken kennt und in die man jederzeit etwas hineinwerfen oder –legen, es aber dann nicht mehr herausnehmen kann, brauchen einen besonderen Schutz gegen den Eingriff ins Innere. Auch die Tresore, in die man bei der Rückgabe eines Wagens bei einer Autovermietung den Schlüssel einwerfen kann, auch, wenn das Büro noch nicht geöffnet ist, sind solche Deposittresore. Durch einen oder mehrere Einwurfschlitze kann man Bargeld, Wertsachen wie Geldbomben oder die Portemonnaies der Kellner hineingeben, ohne, dass der Tresor dazu geöffnet werden muss. So braucht niemand außer dem Besitzer bzw. Entnehmer dieser Dinge einen Schlüssel, was die Sicherheit steigert.
Januar 28, 2012
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Posted by fidelio









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