Festgeldzinsen
Natürlich ist auch die Festgeldverzinsung ein wenig zurück gegangen, aber besser als Tagesgeld ist Festgeld auf jeden Fall verzinst.
Vergleicht man Tagesgeld und Festgeld, so ergeben sich Unterschiede insbesonders in der Laufzeit und den Zinsen. Festgeld hat eine bestimmte Laufzeit. Innerhalb dieser Zeitspanne kann man über das angelegte Geld nicht verfügen. Allerdings ist der Zinssatz fest und kann sich für diese Zeitspanne nicht ändern, anders als bei Tagesgeld. Hier können sich die Zinsen wirklich jeden Tag verändern, auch die sonstigen Konditionen wie Anlagesumme und Mindestverzinsung können sich meist jeden Tag ändern.
Wer auf kurzfristiges Geld verzichten kann, der sollte auf Festgeldanlagen setzen, da die Zinsen oft 1-2 Prozent höher sind als beim Tagesgeld. Wer schnell an sein Geld kommen möchte, der sollte jedoch auf Tagesgeld setzen. Vielen Menschen ist es wichtig immer an ihr Geld zu kommen, damit sie ruhig schlafen können.
Die Verzinsung von Tagesgeld war von 2000 bis 2008 sehr gut. Noch im Sommer 2008 erhielt man für Tagesgeld bis zu 5% Zinsen. Anfang 2009 wurden die Leitzinsen dann extrem gesenkt. Man erhielt nur noch ca. 2% auf sein Tagesgeldkonto. Jetzt sind die Zinsen ins Bodenlose gefallen, 1% ist sogar gut bei einer Filialbank. Nur noch einige Direktbanken bieten bis zu 3% Zinsen an, oft befinden sich diese auch im Ausland.
Die Verzinsung von Festgeldanlagen ist derzeit aber nicht sonderlich besser. Aus diesem Grund nehmen sich die beiden Geldanlagen nicht viel, mit dem Unterschied, dass man beim Tagesgeld sein Geld sofort wieder abziehen kann, bei Festgeld und auch Wertpapieren wie Aktien ist dies nicht möglich…

August 28, 2010
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Posted by lps2010









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